Eckankar

Ursprung: gegründet 1964 in den USA von Paul Twitchell (+ 1971), dem bisher einzigen weißen Guru, der seine Abhängigkeit von Kirpal Singh und anderen indischen Gurus verborgen hält. Quelle seines Wissens soll ein fiktiver „Rebarzar Tarzs" sein. Nachgewiesen sind allerdings Plagiate (Abschreiben) aus Standardwerken des Sant Mat.

Lehre: fußt auf der Tradition des Sant Mat sowie Einflüssen von Scientology und Theosophie. Starke Betonung wird auf Wiedergeburt und Seelenwanderung und entsprechende Bewusstseinstechniken gelegt. Der zweite Nachfolger Twitchells, der heutige Eck-Meister Harold Klemp, versteht sich wie Twitchell als „einziger Meister des Zeitalters" (Satguru). Seine Aufgabe sieht er in der Seelenführung der Jünger, dem Verwalten ihres Karma (heilsgeschichtliche Nachwirkungen der eigenen Taten) und der Führung in kosmische Sphären.

Werbung: geschieht meist durch Einladung zu Vortrags- und Videoveranstaltungen über esoterisch klingende Themen.

Verbreitung: Weltweit. In Sachsen gab es Werbeverantstaltungen in Leipzig, Dresden, Chemnitz und Meißen. Kleinere Gruppen gibt es vermutlich in Leipzig und Dresden, die von Nürnberg bzw. Berlin aus betreut werden.

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