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Hinweis: Die Erwähnung einer bestimmten Gruppe in dieser Rubrik "Kurzinfos" bedeutet nicht in jedem Fall, dass es sich automatisch um eine konfliktträchtige Gruppe (Sekte) handelt. Hier sind auch viele seriöse Gemeinschaften erwähnt, nach denen aber öfter Anfragen kamen.
Buddhistische
Achtsamkeits-Schweige-Meditationsform, die einen zur Erkenntnis seiner Selbst und der
Natur der Dinge führen soll. Zu Vipassana zählt neben der stillen
Meditationsform der emotionslosen Beobachtung eine entsprechende Lebenspraxis,
die auf Harmonie mit sich selbst und seiner Umwelt abzielt. Die teilnahmslose (Selbst-)Beobachtung
in der Meditation möchte das Wesen der Dinge erkennen lassen.
Die Seminarregeln sind relativ streng (Schweigen, kein Kontakt der Teilnehmer
untereinander, kein Kontakt nach draußen, durchstrukturierter Tag, teilweise
Abgabe von Geld, Ausweisen und Schlüsseln).
Deshalb ist diese Meditationsform eher Menschen zu empfehlen, die bereits über
Meditationserfahrungen verfügen. Ein Meditationseinsteiger könnte auf die
strengen Regeln möglicherweise problematisch reagieren. Bevor man sich auf
diese Form von psychischem Extremsport einlässt, sollte man bereits Erfahrungen
gesammelt haben, wie man umgeht mit:
Meditation allgemein
Stille und Einsamkeit, dem Aushalten von sich selbst beim Fehlen von Ablenkung und Unterhaltung
evtl. aufkommenden verdrängten Persönlichkeitsanteilen, Problemen und Ängsten
der Unterordnung unter Regeln, die die eigene Freiheit einschränken
den verschiedenen Körperhaltungen
aufkommenden inneren Widerständen
©
Gerald Kluge, Beauftragter
für Sekten und Weltanschauungsfragen im Bistum
Dresden-Meißen
E-Mail:
info@sekten-sachsen.de
aktualisiert: 29.6.08
URL der Originalseite:
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